Kesselfüllen
Eine zauberhafte Geschichte zum Spielen
Hexchen geht auf eine lange Reise, sie will ihren Freund, den Elfenjungen, auf dem Mond besuchen und hat alles für die Reise in den Hexenkessel gepackt. Der Kessel braucht Treibstoff, die Energie dafür kommt aus den Edelsteinen. Die Spieler helfen beim Füllen des Kessels.
Jeder sucht sich fünf gleichfarbige Edelsteine aus, einer davon wird an den Start gestellt. Auf den lilavioletten Punkten auf dem Laufweg wird weggezaubert. Um anzufangen, muss man eine 5 würfeln, und hat dazu 5 Versuche. Hat der Stein den Startpunkt verlassen, können weitere Steine ins Spiel gebracht werden. Auf dem Startpunkt kann ein Stein nicht hinausgeworfen werden, aber man darf einen Startpunkt auch nur für eine Runde blockieren. Wer eine 3 würfelt, zieht 3 Felder zurück. Liegt ein Edelstein auf einem der lilavioletten Punkte, wird weggezaubert, das heißt der Stein versetzt. Dabei sollte man versuchen, seinen Stein so zu setzen, dass er möglichst bald hinausgeworfen wird. Denn trifft ein Edelstein genau auf einen anderen Stein auf einem gelben Feld, wird er hinausgeworfen und in den Hexenkessel gelegt. Anders als bei bekannten Spielen dieser Art kommt er aber nicht wieder zurück ins Spiel. Wer zuerst alle seine fünf Steine im Hexenkessel liegen hat, hat am meisten Treibstoff zum Mondflug von Hexchen beigetragen und gewinnt.
Mit der Figur aus den Büchern von Barbara Schmidt, genannt Kili, bietet die Autorin hier ein nettes Kinder- und Familienspiel mit einem sehr bekannten Mechanismus und sehr schöner, individueller Ausstattung und Grafik.
Spieler : 2-5
Alter : ab 5 Jahren
Dauer : ca. 30 Minuten
Autor : Barbara Schmidt
Grafik : Britta Schult
Vertrieb : Verlag
Preis : ca. € 29,95
Verlag : Kili Illustrationen 2006
www.kili-arte.de
Genre : Laufspiel
Zielgruppe : Kinder
Mechanismen : würfeln, ziehen
Lerneffekt : **
Spielspaß : *****
Glück : *******
Interaktion : *******
Kommunikation : **
Atmosphäre : *****
Kommentar :
Bekannter Mechanismus
Schöne Ausstattung
Nettes Thema
Vergleichbar:
Mensch ärgere Dich nicht, Schmidt
Donner Knispel, My Fleat