Baumeister im Dienst des Kardinal

 

Unter Aufsicht des Kardinals soll der Dom zu Sevenich zur Festung ausgebaut werden.

 

Jeder Spieler ist einer der Baumeister und bekommt je 2 Türme, Häuser und Höfe in  seiner Farbe. Die 48 Farbsteine sind die Punktesteine für Berührungen und bleiben als allgemeiner Vorrat liegen. Haus und Turm haben ein Quadrat als Grundfläche, der Hof 2 Quadrate, ebenso der Dom. Die Felder rund um ein Bauwerk heißen Bauplätze, an Haus und Turm grenzen 4 Bauplätze, an Dom und Hof 6 Bauplätze. Der Dom wird als erstes Gebäude der Festung in die Tischmitte gestellt.

 

Gespielt wird reihum, der Spieler am Zug hat drei mögliche Aktionen:

Er muss ein Bauwerk errichten.

Er nimmt Punktesteine für jede Berührung des neu gesetzten Bauwerks mit einem bereits existierenden Bauwerk.

Er kann den Kardinal umsetzen.

 

Neue Bauten müssen an den Dom oder bereits errichtete Bauten grenzen, Türme müssen ein Haus berühren, Höfe ebenso, Bauten gleicher Form und Farbe dürfen nicht nebeneinander und jeweils auch nicht unmittelbar nacheinander gebaut werden. Dort wo der Kardinal steht, darf nicht gebaut werden. Bauwerke dürfen nicht entfernt oder versetzt werden. Für jede Berührung bekommt man Punkte in der Farbe des berührten Bauwerks. Für Berührungen mit dem Dom gibt es keine Punkte, daher bekommt der Startspieler einen Punkt seiner Wahl. Es besteht Zugzwang, nur wenn es den Regeln nach nicht möglich ist, ein Bauwerk zu setzen, darf man eine Runde pausieren.

 

Am Ende bekommt ein Spieler nicht vergebene Punkte seiner Farbe, darf eine Farbe doppelt zählen, den Rest einfach, die höchste Summe gewinnt.

 

Ein interessantes Positionsspiel mit taktischen Elementen, klaren Regeln und viel Spielspaß. Auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 2000

 

Spielautor: Wolfgang Panning

Anzahl der Spieler: 2-4

Alter: ab 10 Jahren

Dauer: ca. 20 min

Art: Setz- und Positionsspiel mit Taktikelementen

Positives/Negatives:

Material Holz

Einfache Regeln